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. WWW.PAULHARDCASTLE.DE ::: DER SONG ZUM POSTZUGRAUB BEI GLASGOW . .. . .. . .
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Susann und Michael direkt schreiben!

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.. UpDate: 14.01.2016 .
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Paul Hardcastle's Hit "Just for Money" wurde im Oktober 1985 in Grossbritannien veröffentlicht.

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The Great Train Robbery - 1963 bei Glasgow
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paulhardcastle_justformoney.jpg (20078 Byte)

Es schien, als hätte Paul Hardcastle nach seinem weltweiten Super-Hit '19' (Nineteen) wieder eine geniale Geschichte in einem Song verarbeitet. Das traf auch zu! Ende 1985 wurde die Single 'Just for Money' aus der LP "Paul Hardcastle" ausgekoppelt. Dazu gab es wie bei '19' ein Video mit Ausschnitten aus Presse und Fernsehen. Einstieg in Deutschland auf Platz 31 im Dezember.

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SONGBOOK 'JUST FOR MONEY' (1985)

(c) Song composed by Paul Hardcastle, Kim Fuller, Henry

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"Glasgow Station. The Royal Mail Train's loaded with over two and a half
million pounds. That's more money thanmost people can dream of. But then,
some people have big dreams."
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"What if we get caught?"
"Course we won't."
"But say we do?"
"Don't worry. Just think about the money. Imagine what you can do with it!"
"This is the last job I'm going to do. I'm in for this one and then I'm out."
"I'ts a life of luxury my son."
"I'm off to Spain and that's it!"
"Go to Spain! This is going to be the crime of the century!"
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REFRAIN / REPEAT
Someone went to murder a man out on the town
Furthest thing around you
When there's lots of it around
But worst of all the people who really have no need
They do it for these reasons
In spite and out of greed
Just for money.
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"Valentine's Day. Red Roses. It's said that some have died for love.
In North Clark Street, Chicago,
they died for money." (+spample)
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"Cops always line you up with your nose in the bricks.
They'll expect that. Once their backs are turned.
we'll just pepper the wall with them."
"Who got the cops?"
"Couple of guys from out of town.
I've used 'em before.
They're clean. Don't worry."
"Hey, I'm payin' you. Worry."
"It's gonna be a messy business."
"Our business, their mess."
"You know it's Valentine's Day,
Al. You want I should give 'em a message?"
"Yeah."
"It's a good day to die."
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REFRAIN / REPEAT
Someone went to murder a man out on the town
Furthest thing around you
When there's lots of it around
But worst of all the people who really have no need
They do it for these reasons
In spite and out of greed
Just for money.
.
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"Money,
think about the money! - It's a life of luxury my son.
Money - it's a life of luxury - think about the money"
"Two or three hundred thousand pounds"
"Think about the money,
imagine what you can do with it"
"Fifty million dollars a year"
"Imagine what you can do with it."
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REFRAIN / REPEAT
Someone went to murder a man out on the town
Furthest thing around you
When there's lots of it around
But worst of all the people who really have no need
They do it for these reasons
In spite and out of greed
Just for money.
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"If all the rich men in the world divided up
their money amongst themselves,
there wouldn't be enough to go around."
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"This is going to be the crime of the century"
"Two and a half million pounds."
Just for money.
"This is going to be the crime of the century."
"More money than you would ever dream of."
Just for money.
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"I'm in for this one - then I'm out, imagine what you can do with it!"
Just for money.
"The love of money is the root of all evil."
"I'm in for this one - then I'm out." "Just think about the money!"
Just for money.
"I'm gonna buy a roller."
Just don't mess it up or the only place you'll be going is the Scrubs"
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""
""
""
""Don't worry. Just think about the money. Imagine what you can do with it!"
Some are willing to murder for a night out on the town. . . .
This is gonna be the crime of the century -
Two and a half million pounds - just for money -
This is gonna be the crime of the century -
More money than you would ever dream of - just for money -
Don't worry
just think about the money -
I'm in for this one
then I'm out -
imagine what you can do with it -
Just for money - this is gonna be the crime of the century -
I'm in for this one
then I'm out -
just think about the money -
Just for money - I'm gonna buy a roller -
Just don't mess it up or the only place you'll be going is the Scrubs


The Scrubs
the Scrubs - just for money -
I'm going to South America
sit in a bar and drink champagne
Don't mess it up


or the only bars you'll be seeing 'll be on your window
Just for money - this is gonna be the crime of the century!

Lire la suite: http://www.greatsong.net/PAROLES-PAUL-HARDCASTLE,JUST-FOR-MONEY,102916213.html


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Die Fakten zum Postzugraub:
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Ronald Biggs 1963 - Postzug auf dem Weg von Glasgow nach London.
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INHALT

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Personal Biggs
Flüchtiger Zugräuber Biggs will sich britischer Polizei stellen
Zugräuber Biggs nach 35 Jahren Exil in London eingetroffen
Zugräuber Biggs bei Rückkehr nach London verhaftet
Das Schicksal der Posträuber
Das Geheimnis der 120 Geldsäcke
Biggs in Selbstmordgefahr
Web-Links

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Personal - Ronnie Biggs
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- Name: Ronald Arthur Biggs
- geb. 08.08.1929 [Lambeth, England, GB] - gest. 18.12.2013 [East Barnet, London, GB]
- Sohn: Michael Biggs

- 1963 begeht er mit 14 Komplizen am 08. August den grössten Postraub der englischen Geschichte. Beute 2,6 Mill. Pfund (2001, ca. 70 Mill. DM) in 120 Postsäcken. Er wird zu 30 Jahren Haft verurteilt.

- 1965 gelingt ihm ein spektakulärer Ausbruch aus dem Londoner Wandsworth-Gefängnis.

- 1970 erreicht er nach einer Gesichtsoperation in Paris und einer abenteuerlichen Flucht Rio de Janero. Von seiner familie trennt er sich wenig später.

- 1974 entgeht er nur knapp einer Überführung nach England: Seine Freundin Raimunda ist schwanger. Deshalb liefert Brasilien ihn nicht aus.

- 2001-2009 sass er schwer erkrankt im Belmarsh Gefängnis* ein
- August 2009 begnadigt. Lag in einem Krankenhaus und war zuletzt in einem Pflegeheim.

*Adresse: HM Prison , Western Way , Thamesmead, London SE 28 OEB

Tel: 0208 3172436 x 323 / 0208 3172421

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Flüchtiger Zugräuber Biggs will sich britischer Polizei stellen

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Nach 35 Jahren auf der Flucht will der ehemalige Zugräuber Ronnie Biggs einem Zeitungsbericht zufolge nach Grossbritannien zurückkehren. Er sei ein kranker Mann, sagte Biggs am Donnerstag in einem Interview der Zeitung "The Sun". "Mein letzter Wunsch ist es, als Engländer in den Margate Pub zu gehen und ein Bier zu trinken", sagte Biggs.

Das Interview wurde von Biggs Sohn Michael übermittelt, da Biggs nach zwei Schlaganfällen nicht mehr sprechen könne. Biggs gehörte zu der berüchtigten "Great Train Robbery"-Bande (Der grosse Zugraub) und war 1965 aus einem Gefängnis in London ausgebrochen.

Biggs habe sich mit der britischen Polizei in Verbindung gesetzt, berichtete die "Sun" weiter. Die Polizei bestätigte, dass eine E-Mail von einem Mann eingegangen sei, der behaupte, er sei der 71-jährige Zugräuber. Die E-Mail habe eine Kopie eines Fingerabdruckes zur Identifikation beinhaltet.

Biggs gehörte zu einer Gruppe von insgesamt 15 Personen, die am 08. August 1963 einen Postzug auf dem Weg von Glasgow nach London überfallen hatten. Dabei erbeuteten sie mehr als 2,6 Millionen Pfund - rund 110 Millionen Mark nach heutigem Wert. Biggs besitzt nach eigenen Angaben nichts von dem Geld.

Er habe die Absicht, bei der erstbesten Möglichkeit nach England zurückzukehren, erklärte Biggs über seinen Anwalt. Dem britischen Fernsehsender Sky News sagte der Anwalt: "Wir haben die Londoner Polizei informiert und Ronnie (Biggs) ist sich der Tatsache bewusst, dass er verhaftet wird, sobald er im Flughafen von Heathrow (London) ankommt." Die innenpolitische Sprecherin der britischen Oppositionspartei, Ann Widdecombe, sagte, Biggs werde durch die normale Prozedur gehen müssen und diese werde vermutlich Gefängnis bedeuten.

Biggs wurde zu 30 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nach 15 Monaten Haft gelang es ihm, 1965 aus dem Gefängnis auszubrechen und nach Paris zu fliehen, wo er sich einer Gesichtsoperation unterzog. Danach liess er sich in Australien nieder und siedelte 1970 nach Brasilien über, wo er bislang lebte. Biggs hinterlässt nach eigenen Angaben in Brasilien einen Sohn und eine Enkelin. "Ich weiss, wenn ich gehe, wird es wahrscheinlich das letzte Mal sein, dass ich sie (die Enkelin) sehe. Aber ich hatte ein grossartiges Leben. Ich bereue nichts", sagte Biggs der Zeitung.

Biggs war zuletzt bei der Vorstellung einer brasilianischen Unterwäsche-Kollektion im Januar 2001 gesehen worden - umringt von Mannequins in Unterwäsche und britischen Polizeihelmen.

(Stand: 03.05.2001)

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Zugräuber Biggs nach 35 Jahren Exil in London eingetroffen

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Der britische Zugräuber Ronald Biggs ist nach 35 Jahren auf der Flucht am Montag nach Grossbritannien zurückgekehrt. Der Fernsehsender Sky Television übertrug die Landung eines Privatjets auf dem Militärstützpunkt Northolt bei London.

Das Flugzeug war dem 71-Jährigen von einer britischen Boulevard-Zeitung zur Verfügung gestellt worden. Biggs hatte angekündigt, sich in London den Behörden zu stellen. Er lebte etwa 30 Jahre lang in Brasilien. Der Zeitung "Sun" hat der kranke Biggs gesagt, er wolle nach Hause zurückkehren. Die britische Polizei, die Biggs auf dem Militärstützpunkt erwartete, will ihn nach eigenen Angaben wie jeden anderen Verbrecher behandeln.

Stand: 07.05.2001

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Zugräuber Biggs bei Rückkehr nach London verhaftet
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Nach 35 Jahren auf der Flucht ist der britische Zugräuber Ronald Biggs am Montag nach Grossbritannien zurückgekehrt und sofort verhaftet worden. Etwa 60 Scotland-Yard-Beamten nahmen den 71-Jährigen auf dem Militärstützpunkt von Northholt bei London in Empfang.

Dort war Biggs mit einem von einer Boulevard-Zeitung gecharterten Privat-Jet gelandet. Er hatte rund 30 Jahre lang in Brasilien gelebt und in der vergangenen Woche angekündigt, sich den britischen Behörden stellen zu wollen. Der zum Teil gelähmte Biggs hatte gesagt, er wolle vor seinem Tod in seine Heimat zurückkehren, um dort noch einmal in einem Pub ein Bier zu trinken.

Scotland Yard teilte mit, Biggs werde zunächst auf eine Polizeiwache in London gebracht, wo er von einem Arzt untersucht werden solle. Später solle er noch vor Gericht erscheinen. Die britische Polizei hatte angekündigt, Biggs wie jeden anderen Straftäter behandeln zu wollen. Er war in Grossbritannien zu 30 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Biggs gehörte zu der Bande von 15 Tätern, die 1963 den "Great Train Robbery" (Den grossen Zugraub), verübte. Sie überfielen am 8. August einen Postzug auf dem Weg von Glasgow nach London und erbeuteten dabei mehr als 2,6 Millionen Pfund, rund 110 Millionen Mark nach heutigem Wert. Die Täter hatten bei dem Überfall den Lokomotivführer schwer verletzt. Dieser starb sechs Jahre später, möglicherweise an Spätfolgen seiner Verletzungen. Der Raub geriet in Grossbritannien zur Legende, aus den Tätern wurden in der Meinung einer breiten Öffentlichkeit Helden. Biggs besitzt nach eigenen Angaben nichts von dem Geld.

Biggs gelang es 1965 nach 15 Monaten Haft, aus seinem Londoner Gefängnis auszubrechen und nach Paris zu fliehen. Dort unterzog er sich einer Gesichtsoperation. Danach liess er sich in Australien nieder und siedelte 1970 nach Brasilien über, wo er nach der Geburt eines Sohnes vor 25 Jahren ein lebenslanges Aufenthaltsrecht erhielt.

Der Flug von Rio de Janeiro nach London war von der britischen Zeitung "Sun" bezahlt worden, die sich als Gegenleistung die exklusiven Interview-Rechte sicherte. Biggs kann nach mindestens zwei Schlaganfällen kaum noch sprechen, so dass er sich nur schriftlich zu den Fragen der "Sun"-Reporter äussern konnte. "Ich will in England wieder frei sein", teilte Biggs mit. "Ich muss zurück nach England".

Seine Anwältin kündigte Berufung gegen die Gerichtsentscheidung an. Ein Familienangehöriger appellierte an das Gericht, die angeschlagene Gesundheit Biggs' zu berücksichtigen. "Ronnie ist ziemlich schwach auf den Beinen und der lange Flug hat seinen Tribut gefordert", sagte er. Zudem habe er sich freiwillig gestellt. Vor seiner Abreise unterschrieb Biggs in Brasilien eine Erklärung, dass er aus freien Stücken nach England zurückkehren wolle.

In Brasilien hatte Biggs eine Erklärung unterzeichnen müssen, dass er aus eigenem Wunsch nach Grossbritannien zurückkehrt. "Er schien froh zu sein, nach Hause zurückzukehren", sagte ein Sprecher der brasilianischen Polizei, der bei der Unterzeichnung zugegen war. Die brasilianische Justiz hatte mehrfach britische Auslieferungsanträge abgelehnt.

In einer Telefon-Umfrage der Zeitung "The Star" sprachen sich 74 Prozent der Anrufer für eine Inhaftierung Biggs' aus.

Die "Sun" berichtete, Biggs habe geweint, als er kurz vor seinem Abflug noch einmal seine Enkelin Ingrid an sich drückte. Eine weitere Sorge galt offenbar dem kühlen Wetter, das ihn in Grossbritannien erwartete. Er habe seit seiner Ankunft in Brasilien nie einen warmen Pullover gebraucht, sagte Biggs. "Ich will nicht nach England zurückkehren und an der Kälte zu Grunde gehen", sagte er.

(Stand: 07.05.2001)

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Das Schicksal der Posträuber
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Eine Gruppe von 15 Männern wurde für den Postraub von 1963 verurteilt – zu Haftstrafen bis zu 30 Jahren. Der Berühmteste der Bande war Ronald "Ronnie" Biggs, ein Zimmermann aus Redhill in Surrey. Er bekam 30 Jahre Haft. 1965 floh Biggs aus dem Gefängnis und lebte bisher in Brasilien.

Bruce Reynolds, *1913-2013, Antiquitätenhändler aus Croydon, war „das Gehirn“ des Verbrechens. Er wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt, davon verbüsste er zehn. Bandenchef Reynolds wurde nach der Flucht ins Ausland 1968 verhaftet. 1984 wurde er erneut für drei Jahre wegen Handels mit Haschisch und Amphetaminen verurteilt.

Ronald „Buster“ Edwards war Berufsverbrecher. Er floh nach Mexiko, stellte sich aber 1966. Neun Jahre sass er im Gefängnis, anschliessend arbeitete er als Blumenhändler am Londoner Waterloo-Bahnhof. Angeblich war er der Mann, der den Lokführer erschlug. 1994 wurde er erhängt in einer verschlossenen Garage gefunden.

Charlie Wilson, genannt "der Schweiger". Er sagte während der Gerichtsverhandlung kein Wort. Das Urteil lautete 30 Jahr Haft. Nach vier Monaten floh er, wurde aber in Kanada verhaftet. Wilson verbüsste zwölf Jahre Haft. Im April 1990 wurde er vor seinem Haus in Marbella erschossen.

Roy James, Rennfahrer, genannt „das Wiesel“. Er verbüsste zwölf von 30 Jahren. James war der Fahrer des Fluchtwagens. Er hinterliess jenen Fingerabdruck im Flucht-Haus, der die Polizei auf die Spur der Täter brachte. 1993 wurde er erneut wegen Schüssen auf den Schwiegervater und Angriffs auf seine Frau zu sechs Jahren verurteilt. Er starb 1997 kurz nach seiner Entlassung.

Der Rechtsanwalt Brian Field kümmerte sich um das Haus, in dem die Bande nach der Tat untertauchte. Er verbüsste fünf von 25 Jahren Haft. 1979 starb er bei einem Verkehrsunfall.

Der Buchmacher Thomas Wisbey wurde zu 30 Jahren verurteilt, aber 1976 freigelassen. 1989 bekam er erneut zehn Jahre Haft wegen Handels mit Kokain.

Der Nachtclubbesitzer Robert Welch wurde zu 30 Jahren verurteilt, aber 1976 freigelassen. Er wurde durch eine missglückte Beinoperation zum Krüppel.

Der Friseur Gordon Goody wurde bereits 1975 trotz Verurteilung zu 30 Jahren freigelassen. Er eröffnete vier Jahre später eine Strand-Bar in Südspanien.

Der Anstreicher James Hussey wurde auch zu 30 Jahren verurteilt und 1975 freigelassen. 1981 wurde er erneut wegen Körperverletzung und 1989 zu sieben Jahren wegen Drogenhandels (gemeinsam mit Thomas Wisbey) verurteilt.

Der Florist Roger Cordrey. Er erhielt 1964 20 Jahre Haft, weil er das Signal für den Zug auf Rot gestellt hatte. Im Berufungsverfahren wurde das Urteil auf 14 Jahre reduziert. 1971 wurde Cordrey freigelassen, seither ist er Geschäftsbesitzer in der Provinz.

James White, der Techniker der Bande. Drei Jahre war der Ex-Fallschirmjäger auf der Flucht, wurde aber 1966 zu 18 Jahren Haft verurteilt. Nachdem er 1975 freigelassen worden war, lebte er in Sussex südwestlich von London.

Der Ingenieur William Boal starb 1970 während der Verbüssung einer Haftstrafe wegen Hehlerei an einem Gehirntumor. Die ursprüngliche Haftstrafe von 24 Jahren war in der Berufung auf 14 Jahre verkürzt worden.

Der Seemann Leonard Field wurde 1964 zu 25 Jahren Haft verurteilt. Die Strafe wurde im Berufungsverfahren auf fünf Jahre reduziert, er wurde 1967 freigelassen. Sein letzter bekannter Aufenthaltsort war Tottenham bei London.

Der Rechtsanwalt John Wheater wurde 1964 zu drei Jahren Gefängnis wegen Behinderung der Justiz verurteilt. 1966 liessen ihn die Behörden frei. Seither lebt er mit seiner Frau in der Nähe Londons.

Die Polizei vermutet, dass noch zwei andere Männer an dem Postraub beteiligt waren – diese wurden jedoch mangels Beweisen niemals verhaftet.

(Stand: 07.05.2001)

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Das Geheimnis der 120 Geldsäcke
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Bis heute konnte nicht geklärt werden, was aus der Beute des Überfalls auf den britischen Postzug im August 1963 geworden ist. Bei dem Verbrechen wurden 120 Geldsäcke geraubt, in denen sich rund 2,6 Millionen Pfund in gebrauchten Scheinen befanden. Die Umrechnung dieses Betrages auf heutige Verhältnisse ist schwierig: Die meisten britischen Medien schätzen den Wert der damaligen Beute nach heutigen Massstäben auf rund 25 bis 50 Millionen Pfund (75 bis 150 Millionen Mark).

Ronald Biggs hat nach eigenen Angaben damals einen Anteil in Höhe von 148 000 Pfund bekommen. Seiner Schilderung zufolge waren ausser den 15 Verurteilten noch drei andere, niemals gefasste Männer an dem Überfall beteiligt. Wenn man davon ausgeht, dass alle 18 Täter den gleichen Betrag erhielten, ergäbe sich bei 148 000 Pfund etwa die Summe von 2,6 Millionen. Biggs behauptet, mit dem Geld seien auch 50 ungeschliffene Diamanten geraubt worden, mit denen die drei niemals gefassten Bandenmitglieder entkommen seien. Der Wert der Steine sei höher als der des Bargelds gewesen.

Biggs sagt, er habe sein Geld schon längst ausgegeben – zunächst für eine Operation zur Veränderung seines Gesichts, dann während der ersten Jahre in Rio de Janeiro nach seiner Flucht. Vom damals erbeuteten Geld sind nur etwa zehn Prozent jemals wieder aufgetaucht. Charlie Wilson, der als "Schatzmeister" der Gang angeblich wusste, wo die Beute versteckt war, floh 1964 nach Spanien. Wilson wurde dort 1990 vor seiner Villa in Marbella erschossen.

(Stand: 07.05.2001)

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Biggs in Selbstmordgefahr
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Der nach Grossbritannien zurückgekehrte Posträuber muss in seiner Zelle rund um die Uhr bewacht werden. Die sofortige Inhaftierung in Grossbritannien habe ihm einen „Schock“ versetzt, berichtete die „Daily Mail“ am Donnerstag. Er sei in seiner Zelle „schluchzend zusammengebrochen“, als ihm gesagt worden sei, er müsse noch mindestens 14 Jahre im Gefängnis bleiben.

Ronald Biggs war nach 35 Jahren auf der Flucht Anfang der Woche von Brasilien nach Grossbritannien zurückgekehrt. Er war der Anführer einer Bande, die 1963 beim spektakulären Überfall auf den Postzug von Glasgow nach London eine Millionenbeute gemacht hatte. Biggs war 1965 nach nur 15 Monaten Haft aus dem Gefängnis ausgebrochen und hatte sich nach Brasilien abgesetzt.

Die Verbüssung einer Reststrafe von 28 Jahren steht noch aus. Ein Gnadengesuch sei aber nach 14 Jahren möglich, schrieb die „Mail.“ In London wird allerdings erwartet, dass der kranke Biggs in nicht allzu ferner Zukunft die Gefängnismauern hinter sich lassen wird.

(Stand: 10.05.2001)

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Ronnie Biggs heiratete hinter Gittern
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Als die Braut endlich Ja sagte, hatte Ronnie Biggs Tränen in den Augen: Der Posträuber hat in einem Gefängnis bei London seine Freundin Raimunda Rothen geheiratet.

Vier Mal hat der britische Posträuber Ronnie Biggs Raimunda Rothen, seine langjährige Lebensgefährtin und Mutter seines Sohnes Michael bereits gebeten, seine Frau zu werden. Zuletzt stimmte die 54-Jährige zu, auch, weil sie dem schwer erkrankten Häftling einen Wunsch erfüllen wollte.

Am heutigen Mittwoch war es dann soweit: Der 72-Jährige und seine Verlobte haben unter strengen Sicherheitsvorkehrungen im Belmarsh-Gefängnis bei London (südöstlich) geheiratet. Biggs habe dabei geweint, so die Gefängnisangestellten zu britischen Journalisten.

Ebenfalls dabei bei der halbstündigen Trauung in der Gefängniskapelle: der mittlerweile 27 Jahre alte gemeinsame Sohn Michael, dessen kleine Tochter und Freunde. «Ich bin sehr glücklich», sagte Raimunda Rothen nach der Trauung und zeigte den wartenden Fotografen stolz ihren Ehering. «Jetzt sind wir alle eine Familie», fügte Sohn Michael hinzu.

Rothen sei, so die Familie «extrem besorgt» über den Gesundheitszustand des 72-Jährigen. Er ist gebrechlich und kann nach drei Schlaganfällen kaum noch sprechen. Biggs war nach dem legendären Überfall 1963 auf einen Postzug von Glasgow nach London zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Nach 15 Monaten entkam er 1965 und war dann 36 Jahre auf der Flucht, zumeist lebte er in Brasilien. Im vergangenen Jahr (2001) kehrte er nach Grossbritannien zurück. Dort muss er bis 2020 eine Reststrafe für den «Raub des Jahrhunderts» verbüssen.


(Stand: 10.07.2002)

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Posträuber Biggs wird nicht vorzeitig entlassen
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Ronald Biggs, der vor 40 Jahren den legendären Postraub in England beging, muss wahrscheinlich bis zu seinem Tod im Gefängnis bleiben. Der Oberste Gerichtshof lehnte eine vorzeitige Entlassung ab.

Der legendäre britische Posträuber Ronald Biggs hat seinen Berufungsprozess um eine vorzeitige Haftentlassung verloren. Der Oberste Gerichtshof lehnte am Donnerstag einen Antrag des 73-Jährigen ab, ihm die restliche Haftzeit von 28 Jahren zu erlassen. Biggs ist nach mehreren Schlaganfällen teilweise gelähmt. Biggs hatte den Obersten Gerichtshof angerufen, nachdem die Kommission zur Überprüfung von Kriminalfällen eine Wiederaufnahme seines Verfahrens abgelehnt hatte.

Der «Gentleman-Verbrecher» hat wegen seiner Teilnahme an dem zum «Raub des Jahrhunderts» stilisierten Überfall auf einen Postzug 1963 Kriminalgeschichte geschrieben. Mit 14 Komplizen erbeutete er 2,6 Millionen Pfund, was heute umgerechnet knapp 43 Millionen Euro entspricht. Alle wurden verhaftet, 1965 gelang Biggs als einzigem eine spektakuläre Flucht aus dem Gefängnis. Er liess sich anschliessend in Brasilien nieder und wurde erneut verhaftet, als er vor zwei Jahren nach Grossbritannien zurückkehrte.

(Stand: 02.10.2003)

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Ronnie Biggs erlitt Herzinfarkt
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Der englische Posträuber Ronnie Biggs hatte einen Herzinfarkt. Deshalb wurde er vom Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses ins Krankenhaus verlegt.

Nach mehreren Schlaganfällen hat der englische Posträuber Ronnie Biggs einen Herzinfarkt erlitten. «Ronnie ist sehr krank», sagte sein Freund Kevin Crace der britischen Boulevardzeitung «Sun». «Wir machen uns grosse Sorgen um ihn.»
Biggs, der in London eine 30-jährige Haftstrafe absitzt, wurde vom Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in das Queen Elizabeth Hospital gebracht, hiess es. In den vergangenen Jahren war der 73-Jährige bereits gesundheitlich stark angegriffen.

1963 hatte Biggs, der den Spitznamen «Gentleman-Ganove» trägt, mit 14 Komplizen den Postzug von Glasgow nach London überfallen und 2,6 Millionen Pfund erbeutet. Diese hatten damals einen Wert von umgerechnet rund 14,3 Millionen Euro.

Biggs wurde gefasst, konnte jedoch fliehen und liess sich in Rio de Janeiro nieder. Verarmt und schwer krank kehrte er 2001 freiwillig nach England zurück und wurde noch im Flugzeug verhaftet.

(Stand: 07.01.2004)


Ronnie Biggs Entlassung

Wenige Tage vor seiner geplanten Freilassung ist der legendäre britische Posträuber Ronnie Biggs ins Krankenhaus eingeliefert worden. Wie sein Sohn mitteilte, wurde der 79-Jährige wegen Verdachts auf Oberschenkelhalsbruch und einer Atemwegsinfektion aus dem Gefängnis in ein Krankenhaus in Norwich in Ostengland gebracht.

Biggs sitzt seit acht Jahren im Gefängnis. Am 03.07.2009 soll der britische Justizminister Jack Straw über seine Entlassung entscheiden. Dem einstigen Posträuber, der im August 80 Jahre alt wird, geht es nach mehreren Schlag- und Herzanfällen gesundheitlich schlecht.

Am 07. August 2009, ein Tag vor seinem 80. Geburtstag, wurde Biggs wegen seinem akut-schlechten Gesundheitszustand entlassen.

(Stand: 28.06.2009)

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